Aktuelle Nachrichten zu Schiffsfonds

05.01.2016

Targobank verhindert durch vollumfängliches Anerkenntnis „in letzter Sekunde“ erneut eine Verurteilung vor „Heimatgericht“ in Düsseldorf

Der von dem Düsseldorfer Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Pascal John (mzs Rechtsanwälte) vertretene Anleger des Schiffsfonds „Santa-B Schiffe“ kann aufatmen. Der Prozess auf Schadensersatz wegen...weiter lesen

28.10.2015

BGH lässt Revision nicht zu: Kreissparkasse München muss Anleger des Fonds HCI Euroliner 86.100,- EUR Schadensersatz zahlen

Mit Beschluss vom 6. Oktober 2015 (XI ZR 37/14) hat der Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde der Kreissparkarkasse München Starnberg Ebersberg gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts München zurückgewiesen,...weiter lesen

13.03.2015

Verschwiegene Innenprovisionen: Landgericht Hamburg verurteilt Targobank

Ein Duisburger Schiffsfondsanleger bekam vom Landgericht Hamburg Schadensersatz in Höhe von rund 26.000 € zugesprochen (Az. 330 O 196/13 vom 13.11.2014). Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Targobank, seinerzeit...weiter lesen

23.10.2014

Schadensersatz: Targobank zieht die Reißleine

Mit einem Anerkenntnisurteil des OLG Düsseldorf vom 10.10.2014 (AZ I-16 U 196/13) wurde die Targobank dazu verurteilt, einer Rentnerin aus Köln rund € 38.000 zu zahlen.  Die Klägerin hatte diese Summe auf Anraten der Bank...weiter lesen

22.09.2014

Oberlandesgericht Düsseldorf reißt das Ruder herum: In zweiter Instanz siegt geschädigte Anleger-Witwe gegen die Stadtsparkasse Düsseldorf

Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat einen 84-jährigen, schwer kranken Privatanleger dazu überredet, fast 40.000 Euro in den geschlossenen Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 111 DS PERFORMER und DS POWER GmbH & Co. Aframaxtanker...weiter lesen

22.09.2014

DS-Rendite-Fonds Nr. 126 und DS-Rendite-Fonds Nr. 127: Erst der BGH wird eine Klärung herbeiführen

In einem vorherigen Blogbeitrag hatten wir bereits auf die Problematik des DS-Rendite-Fonds Nr. 126 verwiesen. Auch der DS-Rendite-Fonds 127 des Dortmunder Emissionshauses Dr. Peters enthält in seinem Prospekt den gleichen,...weiter lesen

14.08.2014

Falschberatung: KSK München-Starnberg-Ebersberg muss 140.000 Euro zahlen

"Solche Summen hat man auch im Anlegerschutz nicht jeden Tag auf dem Tisch!" Pascal John, Rechtsanwalt bei mzs Rechtsanwälte in Düsseldorf freut sich mit seinen Mandanten über den Ausgang eines Klageverfahrens gegen die...weiter lesen

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07.03.2013

Schiffsfonds Ownership Tonnage II hat Anleger zu Unrecht auf Bereitstellung von Vorzugskapital in Anspruch genommen - Berufung vor dem Landgericht Hamburg (309 S 23/14) zurückgenommen.

Die Meldungen im Bereich Schiffsfonds reißen nicht ab. Nicht nur etliche Fälle von Falschberatungen durch Banken und Sparkassen werden nach und nach bekannt und von mzs Rechtsanwälte in Hunderten Fällen erfolgreich vertreten. Nun ist es aber so weit, dass auch Fondsgesellschaften durch unrechtmäßige Inanspruchnahme eines Anlegers Aufmerksamkeit erzeugen.

Das war passiert: Ein von mzs auch gegen die Bank vertretener Anleger sollte sog. Vorzugskapital für die Umsetzung eines Finanzierungskonzepts des Schiffsfonds Ownership Tonnage II bereitstellen. Er unterzeichnete zunächst auch die "Bereitstellungserklärung". Doch die Ownership ließ lange nichts von sich hören. Ein knappes Jahr später - der Anleger hatte immer noch keine Rückmeldung erhalten - widerrief er seine Erklärung und zog diese zurück. Erst danach reagierte Ownership und beharrte auf die Zahlung.
 
Zu Unrecht, wie sowohl das Amtsgericht Hamburg (22a C 61/13) als auch das Landgericht Hamburg (309 S 23/14) bestätigten. Denn die Ownership ließ sich mit der Annahmeerklärung viel zu viel Zeit. Rechtsanwalt Pascal John, der den Anleger vertrat: "Mein Mandant konnte schlechterdings nach einem Jahr nicht mehr damit rechnen, dass er noch Kapital zur Verfügung stellen muss, weil er so lange nichts gehört hatte. Zudem hatte er seine "Erklärung zur Bereitstellung von Vorzugskapital" auch vor der Annahme durch die Ownership widerrufen."
 
Alle Einwände der Ownership halfen nichts, nach Hinweis des Gerichts auf die eindeutige Rechtslage nahm die Ownership die Berufung zurück. Es ist somit rechtskräftig für den Anleger entschieden worden.