Schiffsfonds-Anleger müssen auf die 10-jährige Höchstverjährungsfrist achten !

Viele Schiffsfonds wurden in den Jahren 2006/2007 vertrieben. Wenn Ansprüche zB gegen beratende Banken geltend gemacht werden ist nicht nur die 3-jährige kenntnisabhängige Verjährungsfrist zu beachten, sondern auch die taggenau ab dem Tag der Zeichnung laufende Höchstverjährungsfrist von 10 Jahren. 

Nach Ablauf von 10 Jahren können keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden (Bsp.: Zeichnung am 15.10.2006 => Eintritt der absoluten Verjährung mit Ablauf des 14.10.2016). 

Sofern Sie einen Schiffsfonds in den Jahren 2006 oder 2007 gezeichnet haben, sollten Sie sich vor Ablauf der Höchstverjährungsfrist darum kümmern, einen möglicherweise drohenden Verlust oder Schaden zu reduzieren. 

Gerne stehen wir Ihnen für eine unverbindliche kostenfreie Ersteinschätzung zur Verfügung. Wir haben bereits Hunderte Anleger erfolgreich vertreten und zahlreiche Urteile bundesweit erstritten.

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Schiffsfonds-Hotline


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mzs Finanzmarktrecht

Schiffsfonds in der Krise: Welche Rechte haben die Anleger?

Mehrere Jahre hält die Krise der Schiffsfonds inzwischen an. Zahlreiche Fonds mussten bereits Insolvenz anmelden. Viele andere leisten seit Jahren keine Ausschüttungen mehr. Die Misere ist insbesondere auf den massiven Einbruch der Fracht- und Charterraten aufgrund des Überangebotes an Schiffen zurückzuführen. Tausende Anleger steuern daher auf hohe Verluste zu.

Schätzungsweise über 250.000 deutsche Anleger haben insgesamt rund 45 Mrd. Euro in Containerschiffe, Tanker oder Frachter investiert. Viele von ihnen wussten nicht, welche Risiken sie dabei eingingen. Denn als Fondszeichner sind sie nicht nur am Gewinn, sondern auch an den Verlusten des Fonds beteiligt. Aus den Verlusten folgt regelmäßig die Unverkäuflichkeit der Beteiligung. 

Erste Anzeichen für Schwierigkeiten eines Fonds bestehen dann, wenn die versprochenen Ausschüttungen ausbleiben oder die Anleger aufgefordert werden, Auszahlungen zurückzuzahlen oder Geld nachzuschießen. Viele Emissionshäuser schreiben die Fondszeichner derzeit an und fordern Nachschusszahlungen. 

Spätestens jetzt sollte der Anleger prüfen, ob es Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Fonds gibt. 

Auf der Webseite schiffsfonds-recht.de stellt die Kanzlei mzs Rechtsanwälte betroffenen Anleger und der interessierten Öffentlichkeit Informationen zum Thema Schiffsfonds zur Verfügung. Sie sind an einem Schiffsfonds beteiligt? Dann möchten wir Sie bitten, unseren Fragebogen auszufüllen, natürlich völlig unverbindlich und kostenfrei. 

Die gesammelten Daten können maßgeblich dazu beitragen, die Informationslage zu verbessern und zum Beispiel Missstände bei einzelnen Schiffsfonds aufzudecken. Alle Daten, die wir erhalten, behandeln wir selbstverständlich vertraulich. 

Ihr Ansprechpartner in unserer Kanzlei für Beteiligungen an Schiffsfonds und Containerfonds ist Rechtsanwalt Dr. Thomas Meschede. Dr. Meschede ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Kenner der Materie Schiffsonds und Containerfonds. Er ist seit mehreren Jahren im Bereich Kapitalanlagerecht tätig.

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